Hauptprobleme bei Rückenschmerzen im unteren Rücken sind gestörte Spannungsverhältnisse, Ansteuerungsdefizite, Muskelschwächen, Verkürzungen, Verklebungen und Triggerpunkte in verschiedenen Muskeln des Rückens, des Bauches, der Hüfte und der Beine.
Diese werden durch akute und/oder chronische Überlastungen, einseitige Belastungen und Bewegungsgewohnheiten und ungünstige Körperhaltungen ausgelöst, begünstigt und aufrechterhalten.
Auch Dauerstress und hohe innere Anspannung wirken sich auf die Muskulatur, Faszien und das Nervensystem aus und können daher Rückenschmerzen im unteren Rücken auslösen, diese begünstigen und aufrechterhalten.
All das kann zu Fehlstellungen der Wirbelsäule, der Iliosakralgelenke und des Beckens führen und die Entstehung weiterer Probleme wie Bandscheibenvorfälle begünstigen.
Bei solchen Rückenschmerzen ist es daher wichtig, die Ansteuerungsfähigkeit bestimmter Schlüsselmuskeln zu verbessern, diese zu kräftigen, gestörte Längen- und Spannungsverhältnisse zu normalisieren, und Triggerpunkte in den schmerzauslösenden Muskeln zu behandeln.
Weiterhin ist es wichtig, die Stellung der Wirbelsäule, der Iliosakralgelenke und des Beckens zu „korrigieren“, um die Wirbelsäule und ihre Muskulatur zu entlasten.
All diese Dinge sind wichtig, damit die Rückenschmerzen im unteren Rücken nicht immer wieder erneut auftauchen.
Bei einem akuten, frischen Bandscheibenvorfall ist der Workshop nicht geeignet, da in diesem Stadium nochmals andere Übungen relevant sind und vorgeschaltet werden sollten.
Menschen mit einem „älteren“ Bandscheibenvorfall hingegen können am Workshop teilnehmen.
Während der Workshop nicht gezielt auf das Thema Arthrose eingeht, eignen sich die Übungen bei dieser Form von Arthrose, da sie auch darauf abzielen, die Wirbelsäule zu stabilisieren und zu entlasten.