Chronische Schmerzen können das Ergebnis unverdauter, teils unbewusster Gefühle sein, die einst als zu bedrohlich empfunden und daher vom bewussten Erleben abgespalten wurden.
Diese Spaltung ist eine Form der Abwehr und dient dem Versuch, das psychische Gleichgewicht zu wahren, um weiterhin funktionieren zu können.
Eine weitere Form der Abwehr besteht darin, den Schmerz rein über den Verstand verstehen und lösen zu wollen und dient dazu, aufsteigende Gefühle zu verdrängen und beiseitezuschieben.
Auf diese Weise kann körperlicher Schmerz, der in einem solchen Fall als Stellvertreter unverdauter Gefühle steht, allerdings nicht gehen.
Wenn wir einen sicheren Rahmen schaffen, in dem wir uns diesen unverdauten Gefühlen in kleinen Schritten nähern, sie ins Bewusstsein treten lassen, sie nach und nach erleben und integrieren, dann kann auch die Abwehr nachlassen und fallen, dann kann der Schmerz gehen.
Dieser Prozess hat kein definitives Ende. Vielmehr ist es ein fortlaufender, sich verfeinernder Prozess der Achtsamkeit, des Gewahrwerdens von Körperempfindungen, Gefühlen, Emotionen sowie Persönlichkeitsanteilen und deren bewusste Integration in die Persönlichkeit.
In diesem Workshop möchten wir dir Wege aufzeigen, mit denen das gelingen kann und einen allerersten Schritt in diese Richtung gehen.
Im Workshop „Chronische Schmerzen und Psychosomatik“ beantworte ich unter anderem folgende Fragen:
Selbstverständlich wird es auch Raum für Fragen zu deiner individuellen Situation geben.