Eines der Hauptprobleme bei Kiefer- und Kiefergelenkschmerzen sind zu hohe Spannungen oder Triggerpunkte in verschiedenen Muskeln des Kiefergelenks. Diese werden durch Dauerstress und hohe innere Anspannungen ausgelöst, und durch ungünstige Körperhaltungen des Nackens, der Schultern und des Rückens begünstigt und aufrechterhalten.
Die Folgen sind unter anderem ein unsauber geführtes Kiefergelenk, Fehlstellungen des Kiefers als auch ein erhöhter Druck auf den Gelenkflächen des Kiefers.
Das wiederum kann zu einem unsauberen Biss, Knacken im Kiefergelenk, einem seitlich verschobenen Kiefer und einer eingeschränkten Öffnung des Mundes bzw. des Kiefers führen – also zu einer CMD, einer Craniomandibulären Dysfunktion.
Bei Kiefer- und Kiefergelenkschmerzen ist es daher wichtig, die zu hohen Spannungen und Triggerpunkte in den schmerzauslösenden Muskeln zu behandeln.
Weiterhin ist es wichtig, die Haltung der Halswirbelsäule, der Schultern und der Brustwirbelsäule zu „korrigieren“, um das Kiefergelenk und damit auch die Muskeln des Kiefergelenks von unnötigen aufsteigenden Spannungen zu befreien, damit die Schmerzen nicht immer wieder erneut auftauchen.
Um die Beschwerden zu lindern oder zu lösen, sind also neben Übungen für das Kiefergelenk selbst, auch ganz spezifische Übungen für die Halswirbelsäule, die Schultern und die Brustwirbelsäule elementar.
Im Workshop „Kiefer- und Kiefergelenkschmerzen verstehen und selbst behandeln“ beantworte ich unter anderem folgende Fragen:
Selbstverständlich wird es auch Raum für Fragen zu deiner individuellen Situation geben.